FDP Märkisch-Oderland
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FDP/PEBB setzt Spielplatzsatzung durch

Hoppegarten hat eine, Strausberg hat eine, Fredersdorf-Vogelsdorf hat eine – gemeint ist eine Spielplatzsatzung, die regelt, wann Investoren von größeren Wohnanlagen Spielflächen in ihre Bauvorhaben integrieren müssen und wie die auszugestalten sind. Gemeint ist nicht der kleine Häuslebauer, sondern größere Wohnanlagen, wie die gemeinde sie z.B. für das Baugebiet „Alte Gärtnerei“ plant. Auf Antrag der Fraktion FDP/PEBB, dem sich die SPD anschloss, bekommt nun auch Petershagen/Eggersdorf eine solche Satzung. Leider wurden die konkreten Vorgaben durch einen Antrag der CDU in die Begründung geschoben, so dass die Ausgestaltung bis zum 31. Mai 2018 nun der Verwaltung überlassen bleibt. Auf jeden Fall wird die Gemeinde, die aufgrund der starken Bebauung immer mehr Spielflächen verliert, zukünftig neue Spielplätze bekommen. Schön für die Kinder und ihre Eltern.

Die Gemeindevertretung beriet außerdem in erster Lesung den Haushalt 2018. Kämmerin Carmen Wagner legte einen gut durchdachten Haushalt vor, der auch die schwierige Phase der Jahre der unverzichtbaren Kreditaufnahme für den Grundschulcampus Petershagen (Kosten: 16 Mio. Euro) gut managt. Ärgerlich ist, dass das Land noch immer nicht die aktuellen Einwohnerzahlen (über 15.000) bestätigt hat und wir mit Haushaltskennzahlen von 2016, z.T. sogar von 2015 arbeiten müssen. Daraus ergeben sich Unsicherheiten. Auch die Auswirkungen der Käufe und Mieten, die sich ergeben, wenn der Bürgermeister im Dezember seinen Antrag zur Konzentration der Verwaltung im Herz von Eggersdorf durchsetzt, sind nicht absehbar. Unsere Fraktion unterstützt aber die ernsthaften Bemühungen der Kämmerin um eine ausgewogene Haushaltsführung.

Heiko Krause


17. November 2017

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