FDP Märkisch-Oderland
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Einseitige Kreisel-Darstellung in der Märkischen Oderzeitung

„Kleiner Kreisel – großer Kreisel“ heißt es in einem Bericht von Irina Voigt in der Märkischen Oderzeitung vom 8. November. Darin werden unterschiedliche Varianten eines Kreisels an der Dorfstraße/Lindenstraße/Fredersdorfer Straße diskutiert. Die Position derjenigen, die – wie die FDP – einen solchen Kreisel generell ablehnen, wird beiläufig als „abraten“ beschrieben. Dabei gibt es hier fundamentalen Widerstand gegen solche Pläne – und zwar mit guten Gründen.

Ein solcher Kreisel wäre erstens ein teures Unterfangen und zweitens würde er das Ortsbild massiv verändern. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens im Berufsverkehr und dem erheblichen Schwerlastverkehr wird ein überfahrbarer Kreisel nicht funktionieren. Die Fahrzeuge müssen einander ausweichen können. Ein Kreisel würde so viel Platz benötigen, dass Teile der Parkflächen vor der Angerscheune wegfallen würden. Der Fußweg vor Bäcker Hinz, der ohnehin schmal ist, würde noch weiter eingeschränkt werden.

Die FDP lehnt es ab dass die Gemeindeverwaltung weitere Prüfaufträge in diese Richtung vergibt. Langfristig sollte die Dorfstraße sogar verkehrsberuhigt werden und der von Fredersdorf kommende Verkehr durch eine neue Verbindungsstraße hinter dem Dorfsaal zum Kreisel an der Fredersdorfer S-Bahn geführt werden.

Die Autorin des Artikels sollte das Gespräch mit den Fraktionen suchen, bevor sie die Vorstellungen der Gemeindeverwaltung übernimmt und die Anwohner verunsichert.
Heiko Krause

11. November 2017

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